Siegel 2015

AXEL ALEXANDER
ZIESE - xeland - PCAP

Vom Informel zum Surrealen in Digital Paint- ing. „Mein Lebensweg in der bildenden Kunst begann um 1970,“ erzählt Axel-Alexander Ziese und führt weiter aus: “ mit Beginn mei- nes dritten Lebensjahrzehnts.

CT yellow sky

Oben: YELLOW SKY; 
rechts: LOTUS IM MORGENTAU;
untere Reihe von links:
ROT IM HOF; ROTE SCHALE MIT ORCHIDEEN; STILLLEBEN IN VIOLETT

CT Lotus mit Morgentau 700

Für das Informel begeisterte ich mich, denn es war so verwegen anders und neu als das, was ich vorher über die Kunstrichtungen, die Künstler des Abendlandes und die stilistische Vielfalt der Jahrhunderte seit Leonardo Da Vinci gehört, gelesen und gesehen hatte.
Gemalt habe schon als Kind um Geschenke zu Feiertagen (es war damals Krieg und gab nix) zu haben und einmal hörte ich auch den Satz ‚nicht jedes bunte Blatt ist Kunst‘ über meine Arbeit - sowas blieb im Kopf haften und seitdem weiß ich was Frustration ist.

Ct Rot im Hof
CT Rote Schale mit Orchideen 500
CT Stillleben in violett
CT kotau blue 500

links oben: KOTAU BLUE            rechts oben: SPRINGTIME

CT springtime 500
  • Mein Vorbild, durch den ich mein Kunstschaffen begann und theoretisch daran wuchs, war Karl-Otto Götz. Er, rund 25 Jahre älter als ich, hatte eine malerische Basis die ich aus der Ferne bewunderte, aber der ich nicht folgen wollte und konnte. Mein Widerspruch war im Wert des Kognitiven begründet. Die Wahrnehmung und Lebenserkenntnis mit der Informationsverarbeitung; das musste nach meiner Vorstellung sinnfällig vordergründig in meinen Bildern sichtbar werden und bleiben. Das war und ist meine Anforderung für drei Jahrzehnte an mein Kunstschaffen geblieben. Die Balance zu halten oder den Synergismus aus dem Kognitiven mit dem Emotionalen gleichermaßen kenntlich im Bildmotiv sichtbar zu schaffen.“ Dazu zwei Werke ‚URKNALL‘ und ‚SCHINDLERS LISTE‘ als Erläuterung.“
    Im Jahrbuch ‚Meisterwerke Künstler unserer Zeit‘ von 2006 ist von A Ziese zu lesen: „.mit Bildern kann man das babylonische Sprachen- gewirr überwinden und in allen Sprachen etwas erzählen, erklären, an Geschehnisse erinnern und mahnen. Bilder vermitteln Wissen mit einer Eindringlichkeit, die dem gesprochenen Wort, das flüchtig ist und nur im Präsens existiert, überlegen ist. Bildern gehört neben dem Präsens, in dem sie geschaffen wurden, unabhängig vom Urheber auch eine eigene Zukunft …“
  • CT winter CT summertime 1 500

    links oben: WINTER                                                                              rechts oben : SUMMERTIME 1

    Mein letztes, großes, informelle Tafelbild, betitelt mit dem christlichen Glaubens- dogma GLAUBE UND SIEHE, schuf ich 2004 auf einer Holztafel in Mineraldis- persion mit Goldpoliment als Altarbild für den Barockaltar der Schlosskirche in Reinharz zu deren 300jährigen Bestehen
    .AxelNach 35 Jahren Kunstschaffen, gewich- tige schwere Arbeit mit Tafelbildern sind Ver- gangenheit.
     
    Ab der Jahrtausendwen- de werden von XELAND signierte Blätter im ‚Digi- tal Painting‘ geschaffen Ziese‘s neues Metier. Menschen zu malen war nie und ist nicht seine Art. Denen, die glauben - der Com- puter würde malen, glauben jeden Hokus- pokus; noch ist der Computer nur die moderne Staffelei mit Pinsel, Farben und Techniken. Das kreative ‚Know how - das Wissen wie - muss wie es schon bei den Höhlenmalern war - immer noch vom Urheber der Kunstwerke dazu kommen. 

    Abschließend zu meinen floralen Serigra- fien sei angemerkt, die Motive fanden sích auf meinen Reisen in Asien; in Mya- mar, Laos, Kambodscha und besonders in Thailand. Später im Atelier erwachsen rückerinnernd, aus den naturalistischen Fotomotiven und seinen Emotionen, surreale Faszinationen und schaffen sich neue Bildrealitäten.

    ORCHITULIPAINT 

    CT orchtulipaint 500
    CT  blue flower 700 CT daydream 500

    oben: THE BLUE FLOWER; o.re.: DAYDREAM;   unten li.:I HAVE A DREAM; u.re.: ORANKONTRA

    CT I have a dream 500
    CT orankontra

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