Siegel 2017-2018 Negativ

JULIANE SCHACK

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Am Ende des zweiten Weltkrieges war Juliane Schack 17 Jahre alt und hatte noch nie etwas von Picasso gehört, denn die ‘Moderne Kunst’ war im Deutschland als entartet verboten gewesen. Nicht ein- mal die Impressionisten wurden in Kunsthallen und Museen ausgestellt.

Als Juliane Schack das Glück hatte, schon im Januar 1948 aus dem hungern- den Nachkriegsdeutschland nach Paris zu kommen, erlebte sie fassungslos einen Schock. Sie fragte sich, warum die zeitgenössischen Maler die Formen der Natur deformierten und sie brauchte Jahre, um zu erfassen, dass Kunst neue Formen schafft, angeregt und zugleich unabhängig von der sichtbaren Realität.

Nach einem Jahr auf der Ecole des Beaux Arts in Paris studierte sie Kunst- erziehung in Düsseldorf und in Mainz.
1957 zog es sie wieder nach Frankreich. Seitdem und lebt und arbeitet in Rama- tuelle bei Saint-Tropez, wo auch ihre drei Kinder geboren sind.

Sie holte sich Anregung in Kursen der Salzburger Sommerakademie und arbeitete mit Kokoschka, Vedova, Corneille und Hoke.
Später leitete sie selbst Intensivkurse für Erwachsene. Ab 1989 verfasste sie Fach-und Lehrbücher zur bildenden Kunst, u.a.  « Der Künstler und sein Publikum, Verlag « Die blaueEule », Essen 1995, « Comprendre les dessins d’enfants », Marabout Education, 2000 (vergriffen). Bei Ulisseditions, Paris sind von Juliane Schack die Grundlagen Mallehrbücher erscheinen Oser l’abstrait , Gouache et Paysages und Dessiner et Peindre en voyage

Schack Lehrbücher Malen
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Malen ist für Juliane Schack ein nicht endendes Abenteuer. Sie strebt nach einer unerreichbaren Vollkommenheit. Wenn sie eine Art des Malens verin- nerlichte, bleibt sie nicht dabei und wiederholt sich, sondern sie sucht nach neuen Ausdrucksformen, immer in der Hoffnung sich selbst zu übertreffen und noch bessere und intensivere Bilder zu malen.
Ihre interessantesten Arbeiten sind nicht ihre Jugendwerke, sondern diejeni- gen der Reife und des Alters. Ihr Fortschritt besteht nicht in der Beherr- schung von Techniken, die längst erworben sind, sondern in einer stärkeren Intensität und Sparsamkeit der Mittel.
Die Bilder erwachsen aus einem Dialog zwischen Aussenwelt und Innenwelt, zwischen Seherlebnissen und Emotionen. Form und Inhalt lassen sich nicht trennen, sie bilden eine Einheit.

(Entnommen aus « Les grandes étapes dans l’œuvre de Juliane Schack)

 
Die künstlerische Vita von Juliane Schack steht im Künstlerlexikon www.lex-art.eu

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IKKH Schack - 4 40x40 2008-2009 IKKH-Schack - 3 -2013

In der 2017er Meisterkreisausstellung links: 4 Bilder 40x40 cm Öl Lwd.; rechts 3 Bilder 60x30 cm

Copyright  2017- Forschungs-Institut Bildender Künste / www.fi-bk.de und Redaktion www.lex-art.eu
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 Schwarz = in Sammlung oder Privatbesitz / Grau = unverkäuflich / Weiss = verkäuflich auf Mailanfrage an mbk@khsr.de