Siegel 2015

VLADIMIR MITROFANOVITSCH PAVLOV

Waldbach, 1974
Pavlov-Russische Birken
Pavlov-Einsame Birke

Ganz oben: WILDBACH, 1974;
obere Reihe links: EINSAME BIRKE, 1997; rechts: SONNE IM WALD, 1997;
unten: BLÜTENGARTEN

Geboren am 3.10.1938; stammt er aus einem der kleinen Orte, die nahe bei Smolensk liegen. Dort, in einem kleinen See nahe des Ortes, ist die Quelle des Flusses Katanka, der in den Dnjeper mündet. 1945 zogen seine Eltern mit ihm nach Koporje in die Region von St. Petersburg. 1955 schloss er die Schule ab und er sollte den Beruf des Schlosser erlernen. In der Freizeit malte er weiterhin autodidaktisch Bilder seiner Heimat. 1957 wurde er zur Armee eingezogen und musste im Kaukasus seinen Militärdienst ableisten. Daran anschließend Im Herbst 1960 immatrikulierte Pavlov an der Leningrader Kunsthochschule und schloss das Studium diplomiert als Kunstlehrer ab. Danach studierte er Malerei an der altehrwürdigen Petersburger Kunstakademie in Leningrad.
Das Schaffenpotenzial von Iwanow, Schischkin, Repin, Wrubel und anderen, die früher an der Akademie tätig waren, übten auf ihn einen großen Einfluss aus.
Bei der Betrachtung des gesamten Oeuvre von Vladimir Pavlov wird verständlich, wie sich seine Malerei, auch beeinflusst durch zeitgenössische Kunst der westlichen Länder Europas, von der anfänglich traditionellen Farbenpalette zur Moderne hin sensibili- sierte, erweiterte, vervollkommnet hat.

Krim 1970, Federzeichnung

Links: KRIM, 1975; Feder; rechts: NÜRNBERG BRÜCKE
rechts: SEBALDUSKIRCHE NÜRNBERG, 1996
unten: LANDSCHAFT MIT KIRCHE (in Franken), 1997

Dorf in Franken mit Kirche, 1997

Pavlov sieht die Natur als seinen eigentlichen Lehrer, die ihm alles vorgibt und er sich davon das aneignen kann, was in den Bildern und Skizzen für die Betrachter replizierend wirksam ist..
In der 1999 erschienen Monografie Vladimir Pavlov über ihn ist zu lesen: ... Pavlov ist ein Traditionalist wenn man aus der Summe seiner kunstgeschichtlichen akademischen Ausbildung und der Vielfalt seiner malerischen Ursprünge nachgehend ein Resümee ableiten will...

Blütengarten, 1995
Nürnberg 1994, Zeichenstift
Pavlov-Sebaldus-Kirche Nürnberg

Sein Statement dazu ist ein Ausspruch von Boris Pasternak: ‚Niemand kann mir die Freiheit schenken, wenn sie nicht in mir selbst ist.‘

Alle Abbildungen entnommen der Monografie VLADIMIR M. PAVLOV
arte factum Verlagsges. Nürnberg