Siegel 2015

DIETER KLAAS

 war in den vergangenen Jahren zeitweise in Afrika und hat fern ab von touristischen Reise- zielen das normale Alltagsgeschehen beob- achtet und fotografiert.
Seine damaligen Reportagenbilder hat er nach langer Zeit, da ihm die Erlebnisse nicht aus dem Kopf gingen, wieder in die Hand genommen und bearbeitet; aus ihnen das Licht des Lebens, des Eubios entfernt.

FENSTER-BREIT- Detail

Detailbild ALTES LOGENHAUS (um ganze Fotografie zu sehen und vergößern mit dem Cursor ins Bild klicken)

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Afrika, früher zu den Kolonialzeiten allgemein und besonders von Sklaven- händlern auch „der schwarze Kontinent“ genannt, erwartet eine neue Identität nicht mit ungeteilter Freude und Zuversicht auf bessere Zeiten, sondern die Menschen prägt nach wie vor ihre Historie, sie lassen sich ein auf alte Stammeszauber, sind oft hilflos dem Fremdartigen im Alltagsgeschehen ausgeliefert, vegetieren dahin statt zu leben und suchen unter Einsatz ihres Lebens ein kleines Stück Hoffnung an den Grenzen Europas zu finden. Die Hintergründe von Fotografien wurden schwarz. So wie früher und inzwischen seit Ende der 1940er Jahre nicht mehr gebräuchlich, Kinder auf Schiefer- tafeln schrieben und mit Kreide malten, ist er an seine Reportagenbilder gegangen. Linien und Konturen hat er grafisch erhöht, ins Surreale versetzt oder als nebensächlich ins Schwarze, dem Nichts verschoben. So bleiben die Bildaussagen aufs Wesentliche eingegrenzt, das Fundamentale der Fotografien wurde von ihm freigelegt. Die Aussagen springen nunmehr den Betrachter an, das Kritische seiner Bilder zeigt sich somit ungeschminkt, ungeschönt, es inspiriert den Betrachter für humanistische Denkweise offen zu sein.
Dieter Klaas hat über den Kontinent, von dem die heutige Naturwissenschaft überzeugt ist, dass er vor Urzeiten die „Wiege der Menschheit“ war, seinen kritisch bedeutenden, zeitlosen Zyklus zum Thema Mensch, Vergangenheit und seine Zukunft geschaffen. Nonverbal weist er auf Missstände hin, aber auch auf spannungsgeladenes Zusammenleben, das wie ein Vulkan sich explosiv entladen kann.

DUNE

Ein INDUSTRIEDENKMAL
Man sieht ihn vom vorüberschnellenden ICE, von der Autobahn aus dem Wagen, den Förderturm der Grube Georg. Schon vor über 1000 Jahren wurde im Gebiet der heutigen Verbandsgemeinde Flammersfeld Eisenerz abgebaut. Davon zeugt der 56 m hohe Förderturm der Grube Georg und von der einstigen Bedeutung des Bergbaus für die Region. Am 31. März 1965 wurde die Grube geschlossen.
Der Förderturm, 1988 zum Industriedenkmal erklärt, kann heute bestiegen werden. Von ganz oben bietet sich dem Besucher ein herrlicher Ausblick in den Westerwald und bei schönem Wetter ist sogar der Kölner Dom am Horizont zu sehen. Dieter Klaas hat in dem Denkmal kunstgeschichtlich bedeutende Anichten verborgen gesehen und dreizehn Blätter wurden in einem Jahreskalender veröffentlicht.

ct Klaas -Grube Georg
ct Klaas - MÄRZ-2012

GRUBE GEORG von Dieter Klaas gesehen (zum Vergrößern mit dem Cursor ins Bild klicken, Detailvergrößerung Symbol + verschieben und anklicken)

ct Klaas -MAI-2012
ct Klaas-NOVEMBER-2012
ct Klaas - JULI-2013

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