Siegel 2017-2018 Negativ

MICHAEL KAPHENGST

sein künstlerisches Schaffen ist beschrieben
im Internetlexikon
www.lex-art.eu

1.Das Duell, 1992

DAS DUELL, Öl auf Hartfaser, 99,5 x 127cm, 1992 Der Westernklassiker HIGH NOON hat mit als Vorbild gedient. Ich erkläre Konsumgüter nicht zur Kunst, bei mir dienen sie für menschliche Gefühle und Erlebnisse -  als Metapher. 

Wechselwirkung, 2016
freches Früchten, 2016
Amazone, 2016

.Oben: WECHSELWIRKUNG , links oben : FRECHES FRÜCHTCHEN , inks Mitte: AMAZONE, alle 2016, Kugelschreiber, Polychormos auf Pappe 
unten:
AUSSENSEITER, 2001 Acryl,Collage aus Zigarettenschachteln, 42 x 59,4 cm

Michael-sw
Aussenseiter, 2001

Linearismus
ein Statement von Michael Kaphengst (Portrait des Künstlers rechts obere Bildzeile)  zu seiner Kunst und seinen Werken.

Jedes Bild beginnt mit einem Pinselstrich und jeder Pinselstrich ist eine Linie. Ein Punkt ist für mich eine verkürzte Linie oder auch der Anfang einer Linie.
In unserer Sozialisation, angefangen mit der Geburt sind viele Lebenswege schon vorgegeben. Wir werden bestimmt und geleitet von Regeln, Bestimmungen, Anordnungen, Verordnungen, Gesetze, Erziehung und Bildung. Ob wir wollen oder nicht. Diese Vorgaben muß jedes Individuum durchlaufen, es sind lineare Prozesse an denen wir zwangsläufig nicht vorbei kommen. Lebenswege können durchbrochen werden in dem man sie verlässt und aussteigt, aber damit beschreiten wir auch schon einen neuen Weg den wir dann verfolgen. Es entsteht ein neuer linearer Prozess.

Auch ist es nicht möglich ohne Konsum zu leben, irgend etwas konsumieren wir immer, ( lineare Konsumwelten ) aus diesem Prozess können wir nicht heraus.

Mutter Natur, 2016
Kross-over, 2016
Rückzug, 2016

Links: MUTTER NATUR, 100 x 70 cmMitte: RÜCKZUG 70 x 50 cm, 
rechts;
CROSS OVER, 70 x 50 cm. Alle
2016 Kugelschreiber, Polychromos auf Pappe.

Jeder Mensch hat auch in seinem Habitus bestimmte Rituale die er bewusst oder unbewusst immer wieder verfolgt und anwendet. (Pierre Bourdieu)

Es ist unmöglich sich einem linearen Prozess zu entziehen. Ich habe es mir zur Aufgabe gemacht diese Liniaritt in meiner Kunst als Linearismus in unterschiedlichen Darstellungsweisen zu verarbeiten ( absoluter Linearismus / extremer Linearismus ), denn lineare Prozesse bestimmen unser Leben. Bei meinem Stil "absoluten Linearismus" lasse ich der Geradlinigkeit keine Chance. Ich ziehe mit einem befestigten Pinsel an der Spitze eines Floretts Linien über eine Leinwand und schaffe durch die Beweglichkeit der Klinge meinen eigenen physischen Automatismus. Mein Stil "extremer Linearismus" zeichnet sich durch kreisende Linien die ich über das Blatt ziehe aus. Es beginnt mit kreisen- den Bewegungen des Stiftes, um das Motiv zu gestalten verdichte oder vergrößere ich diese Bewegungen und zeichne auf diese Weise das Motiv. Das Bild bekommt dadurch eine bewegende Dynamik. Der Linearen Reizüberflutung mit Konsumgütern setze ich meinen "konsumtiven Surrealismus" entgegen. Im Gegensatz zur Pop Art kreiere ich mit meinen Konsumgütern surreale Bildwelten und teile ihnen eine neue künstlerische Aufgabe zu.

grüner Abend, 2014

Kleine Abbidungen haben z.T. Hyperlinks für Detailansichten.
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links: GRÜNER ABEND,
Öl /Lwd.
80 x60 cm

rechts:
Untergang der flüssigen Wünsche, 1990
, Öl auf Spanplatte
90 x 90 cm

Untergang der flüssigen Wünsche 1990
2.Kerzenlicht.2016

links: KERZENLICHT, 2016, 100 x 100cm, Öl Lwd.
unten:LAVA, 2015, 100 x 80 cm, Öl Lwd.

4.Lava, 2015

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 Schwarz = in Sammlung oder Privatbesitz / Grau = unverkäuflich / Weiss = verkäuflich auf Mailanfrage an mbk@khsr.de